Unterstützte Kommunikation ist die deutsche Bezeichnung für das international etablierte Fachgebiet AAC (Augmentative and Alternative Communication). Unterstützte Kommunikation verfolgt das Ziel, gemeinsam mit Menschen, die nicht oder nur schwer verständlich sprechen können, individuelle Hilfen zu entwickeln, die ihnen eine Verständigung mit anderen Personen erleichtern. Es gibt verschiedene körpereigene Kommunikationsformen
Laute und Sprachansätze
Blickkontakt und Blickbewegungen
Mimik
Gestik und Zeigebewegungen
Körperhaltung
Atmung
Handzeichen und Gebärden
Außerdem werden nicht elektronische und elektronische Kommunikationshilfen unterschieden.
Nicht elektronische Kommunikationshilfen sind
Originale und Miniaturen
Fotos und Bilder
Zeichnungen, Symbole, Piktogramme
Kommunikationstafeln, -bücher, -kästen, -wände, etc.
Schriftsprache
Elektronische Kommunikationshilfen sind
Sprachausgabegeräte auf Symbolebene
Sprachausgabegeräte auf Schriftsprachebene
Sprachausgabegeräte auf Symbol- und Schriftsprachebene
Die Beratungsstelle Unterstützte Kommunikation am Landesförderzentrum Sehen, Schleswig bietet Kindern und Jugendlichen sowie deren Eltern und Betreuern an, sich bezüglich der Möglichkeiten Unterstützter Kommunikation zu informieren, individuell beraten zu lassen, gemeinsam Förderkonzepte für das Kind oder den Jugendlichen zu entwickeln und diese regelmäßig an neue Entwicklungen anzupassen.